ARCHITEKTONISCHES ERBE

Alcúdia verfügt über außergewöhnliche bauliche Sehenswürdigkeiten innerhalb der Insel von Mallorca. Die ersten Anzeichen menschlicher Gegenwart datieren aus dem 6. Jh. v. Chr.   und zwar sind dies Reste der prätalayotischen und talayotischen Kulturen. Im Jahr 123 v. Chr. wurden die Balearischen Inseln in die römische Welt aufgenommen. Der Feldherr Quintus Caecilius Mettelus war der Protagonist von diesem so entscheidenden Ereignis und infolge dessen wurden die zwei Städte Pollentia (Alcúdia) und Palma gegründet.

Nach der Invasion der Vandalen war die Bevölkerung sehr reduziert. In den Jahren 902-903, nach einer kurzen Zugehörigkeit zum Oströmischen Reich, wurden die Inseln in das Herrschaftsgebiet der Araber als die östlichen Inseln von Al-Andalus aufgenommen. Während der muslimischen Herrschaft gliederte sich Mallorca in kleine Landwirtschaftsbetriebe. Alcúdia war eines der kleinen Dörfer, die rund um die ehemalige römische Stadt weiterlebten, auf der nach der katalanischen Eroberung im Jahr 1229 die mittelalterliche ummauerte Stadt gebaut wurde.